Gespräche beim Heilpraktiker

Bei meinen Behandlungen biete ich meinen Patienten immer viel Raum und Zeit für ausführliche Gespräche. Ohne Zeitdruck lasse ich meine Patienten erzählen, wie es ihnen geht, was sie bewegt und beschäftigt.

Ich frage auch schon einmal gezielt nach Themen, die mich interessieren und die mir für die Behandlung besonders wichtig vorkommen. Aber in der Regel sind dies auch Themen, die der Patient von sich aus erzählt. Vorausgesetzt, er bekommt genügend Zeit und Raum hierfür.

Psychotherapie parallel zu meiner Behandlung

Viele meiner Patienten sind parallel auch bei einem Psychotherapeuten und wundern sich, dass ich trotzdem auch mit ihnen diese Gespräche einplane.

Grundsätzlich finde ich es sehr positiv, wenn meine Patienten auch Psychotherapie machen. Allerdings benutze ich die Gespräche nicht nur als Therapieoption für meine Patienten, sondern auch als Diagnosewerkzeug z. B. für die Akupunkturbehandlung. Die Informationen aus den Gesprächen verwende ich neben Puls- und Zungendiagnose und Fußreflexzonentherapie zur Auswahl der zu behandelnden Akupunkturpunkten. Fehlt das Gespräch, fehlt mir eine wichtige Diagnosemethode. Je mehr Informationen zur Auswahl der Punkte zur Verfügung stehen, desto besser wird die Auswahl. Und dazu kommt, dass die Punkte noch deutlicher wirken, wenn zuvor durch das Gespräch die gewünschte Wirkung bereits vorbereitet bzw. die zu behandelnden Themen „geöffnet“ wurden.

Zeit schafft Vertrauen, Entspannung und Raum für Heilung

Ich kann verstehen, wenn Patienten zu Beginn der Behandlung Zeit (und Geld) sparen möchten. Wir sind es gewohnt, beim Arzt kurz und knapp unsere Beschwerden zu nennen, zu langen Gesprächen und Erzählungen ist ja keine Zeit.

Ich bin froh und stolz, dass dies bei mir anderes ist! Oft werden beim „Erzählen“ die wirklichen Themen deutlich. Patienten, die nur mit einer Erkältungskrankheit zu mir kommen, landen beim Erzählen irgendwann z. B. bei ganz alten traumatischen Erlebnissen und es wird klar, dass diese bis heute nicht verarbeitet sind. Dass diese Erlebnisse vielleicht die Ursache für eine Infektanfälligkeit (häufiger noch chronische Erkrankung) sein können, hat bis dahin noch niemand erkannt.

Erst durch den Raum, den ich meinen Patienten für das Gespräch öffne, kommen solche Themen zum Vorschein. Die Behandlung kann somit natürlich ganz anders ausfallen, als würde die Erkältung nur symptomatisch behandelt.

Dadurch, dass dieser Raum zum Gespräch in jeder Sitzung geöffnet wird, kenne ich im besten Fall irgendwann das ganze Leben meiner Patienten und kann somit auf alles gut reagieren. So muss auch nicht das ganze Leben oder die ganze Kindheit sofort in der ersten Sitzung erzählt werden, sondern alles kommt dann, wenn der Patient dazu bereit ist.

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