Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Akupunktur ist ein Teilbereich der Chinesischen Medizin (auch Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM genannt). Die TCM ist eine über 5.000 Jahre alte Therapieform, die sich nicht in ein paar Sätzen ausreichend erklären lässt.

Nach Lehre der TCM ist die Voraussetzung für das Entstehen von Krankheiten ein gestörter Energiefluss. Durch die Akupunktur versuche ich, Deine Energie wieder in das natürliche Gleichgewicht zu bringen. So kann die Energie ungehindert fließen.

Zur Diagnose der Störungen im Energiefluss stehen mir in der TCM neben den üblichen Untersuchungsmöglichkeiten zusätzliche Mittel zur Verfügung. Hierzu zählen die Puls- und Zungendiagnose und die Beurteilung der Gesichts-/Hautfarbe. Mindestens genauso wichtig ist das ausführliche Gespräch und die Arbeit mit Emotionen. Hier sind die Grenzen zwischen Diagnose und Therapie fließend.

Akupunktur kann nicht nur zur Schmerzbehandlung genutzt werden. Es lassen sich nahezu alle Krankheitsbilder behandeln. Allerdings liegen für die Wirksamkeit der Akupunktur nur wenige Studien vor. Aus diesem Grund ist diese Behandlung in vielen Bereichen noch nicht wissenschaftlich belegt.

Trotzdem nennt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) viele weitere sinnvolle Einsatzgebiete, in denen Akupunktur nutzenbringend verwendet werden kann. Auch meine eigenen Erfahrungen sprechen dafür!

So können sowohl akute (wie z. B. Kopfschmerzen, Entzündungen im Magen-/Darmbereich, …), als auch chronische Erkrankungen (wie z. B. Asthma, Allergien, Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, …) behandelt werden. Auch die Arbeit mit Emotionen und Mustern kann durch Akupunktur sehr gut unterstützt werden.

Akupunktur mit brennendem Beifußkraut zur MS-Behandlung
Akupunktur ist eine wirkungsvolle Behandlungsform der Traditionellen Chinesichen Medizin (TCM)

Wo genau werden die Nadeln gesetzt?

Bei der von mir eingesetzten Körperakupunktur nutze ich Akupunkturpunkte, die über den gesamten Körper verteilt liegen. Die Chinesische Medizin beschreibt 14 Meridiane (Leitbahnen) am Körper. Und auf diesen Meridianen liegen die unterschiedlichen Resonanzpunkte, die ich unter anderem zur Akupunktur nutze.

Am häufigsten nutze ich Punkte an Unterarmen und Unterschenkeln (inkl. Hände und Füße). Aber auch an Bauch, Rücken und Kopf. Auch an anderen Stellen des Körpers liegen Akupunkturpunkte, die ich bei Bedarf mit in die Behandlung einbeziehe.

Es gibt mehr als 360 Akupunkturpunkte. Und die meisten davon doppelt auf jeder Körperseite. Ich entscheide jeweils nach dem Gespräch und der Puls- und Zungendiagnose, welche Punkte ich in dieser Sitzung akupunktiere.

Dabei liegen die Punkte nicht zwangsläufig in der Nähe der Beschwerden. Bei Kopfschmerzen kann es Sinn machen, neben Punkten am Kopf auch weit entfernte Punkte z. B am Fuß zu nutzen. Du kannst mir vertrauen. Ich möchte Dich bestmöglich behandeln. Deshalb Ich werde all meine Erfahrung dafür einsetzen.

Wie lange musst Du mit den Nadeln liegen?

Die Akupunktur dauert in der Regel 20 Minuten. Nach diesen 20 Minuten entferne ich die Nadeln wieder. Dauernadeln, die nach mehreren Tage abfallen oder entfernt werden, verwende ich nur sehr selten. Dafür setze ich Dir manchmal in einer Sitzung Punkte an Bauch und Rücken. Dann führe ich die Behandlung in zwei Schritten durch, damit es für Dich trotzdem gemütlich ist.

Zuerst setze ich Dir die Nadeln am Bauch. Nach 20 Minuten entferne ich die Nadeln, damit Du Dich umdrehen kannst. Danach akupunktiere ich Dir die Punkte auf dem Rücken. Deshalb dauert die Sitzung etwas länger, wird aber genauso berechnet.