Emotionen wollen beachtet werden

Egal, um welche Emotionen es geht: Emotionen lenken uns in unserem Leben. Wenn wir sie ignorieren, weil „negative“ Emotionen nicht haben möchten, dann werden sie deutlicher und stärker. Wenn wir sie beachten und auf sie reagieren, verändern sie sich.

Emotionen
Emotionen wollen beachtet werden

Emotionen als Ausdruck unserer Seele

Hast Du schon einmal als Kind erlebt, dass Freude immer stärker wird, wenn Du einfach lautstark gelacht hast? Dass Du Dein Lachen gar nicht mehr bremsen konntest oder wolltest? Und dass Du beim Weinen zwar unglücklich warst, das Weinen Dich aber auch beruhigt hat, wenn Du Deine Tränen einfach frei fließen ließt?

 

Emotionen sind ein Ausdruck unserer Seele. Sie können angenehm oder unangenehm sein, im schlimmsten Fall sogar schmerzen. Aber sie können uns nicht umbringen. Zumindest nicht, wenn wir sie annehmen und wirklich fühlen.

Wenn wir gegen sie ankämpfen, weil wir sie nicht fühlen möchten, dann kann es vielleicht passieren, dass wir in einem Wutanfall bei entsprechender Vorschädigung einen Herzinfarkt bekommen. Aber der Wutanfall ist auch in solch einem tragischen Fall nicht die Ursache des Herzinfarkts.

Unterdrückte Emotionen als Ursache für körperliche Beschwerden

Die Chinesische Medizin (TCM) geht aber davon aus, dass das Unterdrücken von Emotionen auf Dauer körperliche Beschwerden und Krankheiten verursachen kann.

Wenn die Emotionen ignoriert werden und wir uns durch sie nicht lenken lassen, dann müssen uns deutlichere Impulse davon überzeugen, unser Leben wieder in „gesunde“ Bahnen zu lenken. Diese deutlicheren Impulse können Krankheiten sein. Wenn wir auch diese ignorieren, können chronische Erkrankungen entstehen, oder unser Leben durch den Tod beendet werden.

Auch wenn sich dies übertrieben und hart anhört, es ist etwas Wahres daran. Ich bin jedenfalls der Überzeugung, dass wir mit unseren Emotionen arbeiten sollten. Und die Erfahrungen, die ich in meiner Praxis bis heute sammeln durfte, bestätigen dies.