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Hynosetherapie

Mit der Hypnosetherapie wird versucht, für den Patienten unangenehme oder störende Handlungsmuster positiv zu beeinflussen oder sogar aufzulösen. Bekannt ist dies zum Beispiel von Raucherentwöhnungen oder Abnehmhypnosen. Es gbt aber noch zahlreiche weitere Einsatzgebiete. In vielen Fällen setze ich Hypnosen zur Auflösung von Ängsten ein.

Ablauf einer Hypnosetherapie

In den meisten Fällen verwende ich die Hypnosetherapie, um ein bestimmtes Thema (z. B. eine bestimmte Angststörung) mit dem Patienten zu bearbeiten. Dies erfolgt in der Regel in 3 Schritten:

  1. Vorgespräch
  2. Ausarbeitung der Hypnose
  3. Hypnosesitzung

Die Ausarbeitung der Hypnose erfolgt nach dem Vorgespräch, weshalb ich die erste Hypnosesitzung erst ein paar Tage nach dem Vorgespräch durchführe.

Vorgespräch

Beim Vorgespräch erkläre ich genau, was Hypnose überhaupt ist, was der Patient erwarten kann und was nicht. Der Patient schildert dann die genauen Details, welches Verhalten bzw. welche Ängste er mit Hilfe der Hypnose verändern oder auflösen möchte. Ich hinterfrage zusätzlich, was dem Patienten hilft, wann das Problem stärker und wann schwächer ist. Je genauer ich die Situation kenne, desto gezielter kann ich die Hyonose ausarbeiten.

Ausarbeitung der Hypnose

Die Auarbeitung der Hyonose besteht in der Formulierung geeigneter Suggestionen für die Hypnosesitzung. Suggestionen sind Sätze, die das Unterbewusstsein dazu anregen sollen, das Verhalten zu verändern. Im Normalfall bereite ich etwa eine DIN A4-Seite mit entsprechenden Suggestionen für die Hypnose vor. Es können auch mehr oder weniger Suggestionen werden, je nach Anwendungsfall.

Falls erforderlich, werden auch Fragen vorbereitet, die während der Hypnose beantwortet werden sollen. Während einer Hypnose (in „Trance“) kann das Unterbewusstsein z. B. auch zu Themen befragt werden, die im normalen Wachbewusstsein nicht beantwortet werden können, weil die Antwort zum Beispiel durch eine Schocksituation verdrängt wurde.

In den meisten Fällen komme ich jedoch ohne eine Befragung in Trance aus. Auch die Ursache für die unerwünschten Verhaltensmuster ist in der Regel nicht wichtig. Erlebnisse der Vergangenheit können nicht mehr verändert werden. Und in den meisten Föllen kann dieses Verhaltensmuster auch ohne Kenntnis der genauen Ursache durch Hypnose verändert werden.

Hypnosesitzung

Die Hypnosesitzung ist dann eine sehr entspannte und angenehme Behandlung für den Patienten. Ich arbeite ohne Zeitdruck, der Patient liegt möglichst bequem auf meiner Behandlungsliege. Ich sitze daneben und führe die Hypnose durch. 

Die Hypnosesitzung beginnt in der Regel mit einer Fantasiereise, die den Patienten in eine tiefe Entspannung oder Trance führt. In bestimmten Fällen muss diese Trance noch vertieft werden, bis das Bewusstsein komplett ausgeschaltet ist. Aber in den meisen Fällen reicht eine leichte Trance, in der der Patient die gesamte Sitzung auch noch „mitbekommt“.

Wenn die notwendige Entspannung oder Trance eingetreten ist, beginnen die Suggestionen. Diese stellen die eigentliche Hypnosesitzung dar.

Nach den Suggestionen erfolgt eine Pause, bevor die Suggestionen ein zweites Mal gegeben werden.

Nach einer weiterern Pause kommt dann nur noch der sogenannte Weckruf (auch wenn der Patient nicht schläft), bevor der Patient frisch und ausgeruht aus der Hypnose „erwacht“ und die Sitzung beendet wird.

In der Regel dauert eine Hypnosesitzung etwa 45 Minuten, mit einem kurzen Gespräch vor und nach der Sitzung ist mit insgesamt etwa 60 Minuten zu rechnen. 

Diese Hypnosesitzung ist als Beispiel gedacht, damit Sie sich selbst ein Bild von einer Hypnose-Sitzung machen können.

Bitte hören Sie diese Sitzung nicht im Auto, sondern entspannt zu Hause, wenn Sie nicht gestört werden und sich ganz auf die Sitzung einlassen können.