Zweifelsfrei haben Medikamente wie Tysabri inzwischen vielen Patienten gut geholfen. Allerdings gibt es auch Todesfälle, die mit Tysabri in Verbindung gebracht werden. Insofern ist der Einsatz mit einem nicht zu unterschätzenden Risiko verbunden, das nur durch regelmäßige Laboruntersuchungen eingedämmt werden kann, weil dadurch im Zweifelsfall rechtzeitig die Therapie abgebrochen werden kann. Die Angst vor den Nebenwirkungen hält viele Patienten aber davon ab, dieses Medikament auszuprobieren.
Mit den Medikamenten Daclizumab und Alemtuzumab stehen inzwischen Antikörper-Therapien mit weniger Nebenwirkungen zur Verfügung. Dies lässt hoffen, dass MS tatsächlich gestoppt werden kann, auch wenn die beschriebenen Medikamente bei einigen Patienten (etwa 10%) keine Wirkung zeigen.
Meine persönliche Meinung: Ob mit oder ohne Medikamente können Sie selber den Verlauf der Multiple Sklerose Erkrankung günstig beeinflussen. Vereinbaren Sie einen Termin, ich berate und unterstütze Sie gerne dabei!